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Datteln,

Präzision unter Wasser: Wie Sonar und Unterwasserdrohne beim THW Datteln Leben retten und Schäden aufdecken

„Erfahren Sie, wie das THW Datteln mit Sonar und Unterwasserdrohne vermisste Personen schneller findet, Sachwerte birgt und bei Inspektionen von Objekten unter Wasser höchste Präzision gewährleistet.“
Einsatzboot mit Sonar und drei THW Helfern

THW-Helfer überwachen die Aktivität der Unterwasserdrohne auf dem Sonar

„Sonar und Unterwasserdrohne beim THW Datteln“ – Moderne Technik für schnelle und präzise Einsätze

 

Gerade wenn jede Sekunde zählt und es um die Suche nach Vermissten im Wasser geht, zeigt sich das THW Datteln als verlässlicher Partner. Dank moderner Technik wie Sonar und einer leistungsstarken Unterwasserdrohne sind die Einsatzkräfte bestens gerüstet, um Menschenleben zu retten oder wichtige Objekte unter Wasser zu orten – von versunkenen PKW bis hin zu Trümmerteilen. Doch auch bei Inspektionen oder Erkundungen kommt es auf den scharfen Blick unter die Wasserlinie an.

 

Am heutigen Samstag hatte die Fachgruppe Wassergefahren des THW Datteln einen besonderen Übungseinsatz auf dem Dattelner Kanal. Das Szenario: Eine Kollision eines Schiffes, bei der Trümmerteile zu bergen und ein Anleger zu inspizieren waren. Zunächst wurde das Sonar auf dem Einsatzboot montiert, um ein möglichst großes Areal effizient abzusuchen. Anschließend kam die neue Unterwasserdrohne zum Einsatz, die in Echtzeit gestochen scharfe Bilder an die Oberfläche lieferte.

 

Patrick Klitzsch, Truppführer der Fachgruppe Wassergefahren und seit vielen Jahren Teil des THW Datteln, berichtet:

 

„Die Kombination aus Sonar und Unterwasserdrohne ist in unseren Einsätzen unverzichtbar. Gerade bei der Suche nach vermissten Personen oder Trümmerteilen zählt jede Minute. Das Sonar hilft uns, größere Bereiche schnell abzusuchen, während wir mit der Unterwasserdrohne gezielt Details überprüfen können. So sparen wir enorm viel Zeit. Am Samstag haben wir ein realistisches Szenario durchgespielt: Ein Schiff war mit dem Anleger kollidiert. Unsere Aufgabe war die Suche nach Trümmerteilen und die Inspektion des beschädigten Anlegers. Zuerst haben wir den Kanal mit dem Sonar gescannt und Auffälligkeiten geortet. Anschließend ging die Drohne ins Wasser und lieferte uns ein genaues Bild dessen, was wir finden mussten. Diese Routine ist im Ernstfall Gold wert.“

 

Durch das Zusammenspiel von Sonar und Unterwasserdrohne gewinnt das THW Datteln wertvolle Sekunden und kann damit den Einsatz für alle Beteiligten sicherer und effektiver gestalten. Am Ende des Übungstages zogen alle Teilnehmenden ein positives Fazit: Nur durch ständige Weiterbildung und realitätsnahe Trainings gelingt es, im Ernstfall schnell und professionell zu handeln – ganz gleich, ob es um Menschenleben, versunkene Fahrzeuge, Trümmerteile oder andere wichtige Objekte unter Wasser geht.

 

Wer mehr über die wissenschaftlichen Grundlagen von Sonar-Systemen und ihrer Anwendung in der Unterwasserforschung erfahren möchte, findet umfassende Informationen bei der

Bundesanstalt für Wasserbau (BAW).

Diese Ressource bieten weiterführende Einblicke in die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Sonar und Unterwasserdrohnen für Bergung, Inspektion und Wartung.


Alle zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.




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